prophil e.V.

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… ganz nah ran ans künstlerische Leben der Bremer Philharmoniker

Über uns

Das bewegt prophil in Bremen

prohil e.V., der Freundeskreis der Bremer Philharmoniker, möchte dazu beitragen, dass Musik unsere Stadt liebens- und lebenswert macht. Als flüchtigste der schönen Künste ist die Musik in ihrer Herstellung auch die kostspieligste – und bedarf daher einer besonderen Förderung über die staatliche Zuwendung hinaus.

Unsere Veranstaltungen bilden eine Brücke zwischen dem Orchester und den Bremer*innen: Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden schaffen wir Freiräume für innovative Orchesterprojekte der Bremer Philharmoniker, ermöglichen neue Ideen und fördern Kinder, zum Beispiel in der Musikwerkstatt. Mit dem Know-how unserer Mitglieder*innen bilden wir ein Netzwerk zur Förderung des Orchesters – sehr zum Wohle Bremens.

Satzung (PDF)

Das bietet prophil Ihnen

  • Jährlich eine kostenlose Teilnahme an einem 5nachsechs-Afterwork-Konzert
  • Begegnung mit den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert
  • Jährliche Einladung zum Neujahrsempfang
  • Einladung zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen
  • Vorträge mit Werkeinführungen
  • Musikfilmabende

»Bei prophil können die Mitglieder sich über das Gehörte und Erlebte mit anderen Musikliebhabern oder Musikern austauschen und somit tiefere Einblicke in das Konzertleben gewinnen.«
Katrin Rabus, Vorsitzende

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rechts: Freuen sich auf neue Mitglieder bei prophil, von links: Anne Lüking, Vorsitzende, Stephan Kohlrausch, stellv. Vorsitzender, Katrin Rabus, Ehrenvorsitzende, Karin Hinrichs, Schatzmeisterin, und Daniel de Olano, stellv. Vorsitzender.

Veranstaltungen

26|02|19 20:00 Uhr

Musikfilm Piotr Anderszewski und das Klavier

Mozart Klavierkonzert Nr. 24 c-moll, mit dem NDR Elbphilharmonieorchester, Dirigent Thomas Hengelbrock von Andreas Morell, 2018

Dienstag, den 26.2., 20.00 Uhr
Plantage 13, Eingang 6

29|03|19 18:30 Uhr

Mitgliederversammlung 2019

Plantage 13

29|03|19 20:00 Uhr

Konzert der Akademisten der Bremer Philharmoniker

Plantage 13

27|04|19 10:00 Uhr

Probe Glocke

Probenteilnahme 9. phil. Konzert: Mozart Dirigent und Solist Christian Zacharias

Sonnabend, den 27.4. 2019
Treffpunkt 09.45 Uhr Glocke
exklusiv für Mitglieder

28|04|19 16:30 Uhr

Vortrag mit Musikbeispielen zum Konzert „Mozart!“ von Dr. Éva Pintér

Sonntag, den 28.4., 16.30 Uhr
Plantage 13, Eingang 6

Meldungen

03.02.2019

prophil begleitete sein Orchester, die Bremer Philharmoniker, nach Amsterdam ins Concertgebouw

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Amsterdam


Die Bremer Philharmoniker gaben am Sonntag, den 3.2.2019, ein Gastspiel im Het Koninklijk Concertgebouw Amsterdam. Im Rahmen der Matinée-Konzerte präsentierten sie unter der musikalischen Leitung der britischen Dirigentin Julia Jones die Symphonie Nr. 3 D-Dur von Franz Schubert sowie das Konzert für Violine und Orchester e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit der niederländischen Geigenvirtuosin Lisa Jacobs als Solistin, die schon von Ihrem Konzert in Bremen bekannt war.

Zum ersten Mal begleiteten 23 Freundinnen von prophil, dem Freundeskreis der Bremer Philharmoniker „ihr“ Orchester zu einem Gastkonzert. Samstag erkundeten die Bremerinnen die Stadt, trotz „Schietwetter“. Sonntag dann strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch die Musikerinnen des Orchesters und die Bremerinnen im Publikum. Die Zuhörerinnen im voll besetzten Konzertsaal dankten es dem Orchester mit Standing Ovations. Die strahlenden Gesichter auf dem gemeinsamen Foto von Orchestermitgliedern und prophil-Freundinnen bezeugen die gute Stimmung.
Nach einem gemeinsamen Brunch, an dem auch die Dirigentin Julia Jones und die Solistin Lisa Jacbos teilnahmen und Museumsbesuchen ging es dann wieder nach Bremen zurück. Ebenfalls in Begleitung mit Orchestermusiker*innen, die das schöne Wetter und die spannende Stadt ebenfalls genossen hatten.

19.01.2019

„Ende gut – alles bestens“

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so könnte man die Stimmung beim Neujahrsempfang von prophil – dem Freundeskreis der Bremer Philharmoniker e.V. – beschreiben. Die Bremer Philharmoniker unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Marko Letonja boten in ihrem Neujahrskonzert einen Strauß von bekannten Walzern und wurden dafür mit tosendem Beifall bedacht. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatte die Sopranistin Valda Wilson. Sie, die kurzfristig für die erkrankte Mojca Erdmann eingesprungen war, zog das Publikum mit Ihrer Stimme und ihrem Spiel in ihren Bann.
Gleich danach beim Neujahrsempfang sorgten die Blechbläser für eine Überraschung. Sie hatten für die Mitglieder von prophil und deren Gäste noch zwei weitere musikalische Darbietungen vorbereitet.
Anne Lüking, Vorsitzende von prophil, freut sich über die vielen neuen Ideen, die durch die gemeinsame Arbeit von Musikerinnen und Vorstand entstanden sind. Die Mitglieder können sich schon auf besondere Events, Proben und Überraschungen freuen.

Im Gegenzug möchte der Verein aber das Orchester bei der Verwirklichung eines besonderen Wunsches helfen: Im Rahmen des Programms „Instrumentenfond“ wünschen sich die Musiker
innen ein eigenes Röhrenglockenspiel, und dafür sammelt der Verein, nachdem der Kontrabass innerhalb eines Jahres durch Spenden finanziert wurde. Rose Eickelberg, Paukistin der Bremer Philharmoniker warb dafür, sie hatte dafür extra ein Demonstrativobjekt entwickelt und zur Verfügung gestellt.
Wenn auch Sie uns bei der Finanzierung des Röhrenglockenspiels unterstützen wollen, bitten wir um Ihre Spende auf unser Vereinskonto mit dem Zusatz:
Röhrenglockenspiel. Oder werden Sie Mitglied – es lohnt sich.

21.12.2018

„Wir müssen die unsichtbare Mauer durchbrechen“

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Eine Probe der Bremer Philharmoniker in ihrem Übungsraum an der Plantage in Findorff, exklusiv für prophil-Mitglieder. Musikerinnen und Musiker im Alltags-Look. Chefdirigent Marko Letonja sitzt auf einem hohen Stuhl, die Beine nach hinten verschränkt, gelegentlich springt er auf. „Taktzahl 175“, sagt er und hebt gleich darauf zu singen an: Jamparipam“. Und los geht’s. Takt 227. Und wieder singt der Generalmusikdirektor zur Illustration des gewünschten Tempos. Diesmal „Tarantarim, tarantarim“. Zuhörerinnen und Zuhörer sind fasziniert, dass sie so hautnah die intensive Arbeit am vierten Philharmonischen Konzert „Winterzauber“ verfolgen dürfen. Leseprobe nennt sich diese erste Verständigung über einzelne Takte. Und es steckt wahnsinnig viel Arbeit drin. Prophil-Mitglied Karla Götz hatte Gelegenheit für ein kurzes Interview mit dem Chefdirigenten.

Herr Letonja, was bedeutet eine Probe mit Publikum für Sie und das Orchester?

Marko Letonja: Probenbesuche wurden jahrelang unterschätzt. Manche Musiker und Dirigenten sehen Proben als etwas ganz Intimes an und wünschen keine Öffentlichkeit. Für mich ist die Idee, Proben zu öffnen, jedoch ganz wichtig. Wir zeigen, wie wir ein Musikstück zusammen entwickeln. Nicht nur den Zuhörern macht das Spaß, sondern motiviert auch das Orchester und gibt mir inspirierende Gedanken. Es ist eine Win-win-Situation. Eine wirklich gute Erfahrung war die öffentliche Probe von Béla Bartóks Konzert für Orchester in der Glocke. 200 Interessierte sind gekommen! Ich habe ein Mikrophon benutzt, weil ich ja mit den Rücken zum Saal sitze, damit die Leute aber trotzdem gut hören können, was ich den Philharmonikern sage. Es entsteht ja eigentlich eine unsichtbare Wand zwischen Orchester und Publikum. Das ist einfach so. Wir müssen diese unsichtbare Mauer durchbrechen. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht.

Und das gelingt mit öffentlichen Proben?

Unter anderem. Es gibt aber auch noch weitere erfolgreiche Formate. In Straßburg haben wir bei einer Haydn-Sinfonie das Publikum zu den Musikern auf die Bühne gesetzt, damit sie das Orchester hautnah erleben konnten. Die Leute waren begeistert.

Das Publikum braucht ja auch Nachwuchs. Wie holen Sie junge Leute in Konzerte?

Junges Publikum muss man erst einmal gewinnen. Die Bremer Philharmoniker sind darin über lange Jahre erfolgreich und leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Alle Initiativen speziell für junges Publikum sind super, die Musikwerkstatt, Proben für Schulklassen, Jugend-und Familienkonzerte …

Muss man die Musik erklären?

Ja, auf leichtere Art und nach meiner Überzeugung immer aus der Musik heraus. Vom Kern der Musik müssen wir ausgehen und mit Assoziationen und Themen die Besonderheiten der Musikstücke hervorheben. Wichtig ist aber immer das Prinzip: Zuerst die Musik.

Es ist Ihre erste Spielzeit in Bremen, zugleich sind Sie noch Chefdirigent des Orchèstre Philharmonique des Strasbourg und Artistic Director des Tasmanian Symphony Orchsetra. Auf welches Orchester konzentrieren Sie sich?

Der Kern ist für mich Bremen. Aber wir wussten, dass 2018 ein Übergangsjahr sein wird. In Australien bin ich nur noch selten. Straßburg konnte ich nicht so einfach aufgeben. Wenn 110 Musikerinnen und Musiker in einem offenen Brief schreiben: Sie sind unser 111. Musiker, das Publikum mich zum Bleiben bewegen will, dann ist das schon schwer, sich loszueisen. Von Anfang an war auch vertraglich klar, dass diese Spielzeit eine Übergangsphase mit nur fünf Konzerten für mich sein wird. Aber im nächsten Jahr mache ich schon meine erste Oper am Theater Bremen, den Falstaff. Mein Platz ist hier.

Sie haben Bremen mal als eine stille Stadt bezeichnet. Wie meinten Sie das?

Mein wirkliches Leben sind die Momente der Stille. Der allgemeine Geräuschpegel in der Bremer Innenstadt ist niedriger als andernorts. Zum Beispiel Mailand: Dort ist es so lärmig, dass ich das Fenster im Hotel nicht öffnen kann. Ich muss es schließen und kriege keine Luft. Nicht nur der geringe Stadtlärm fällt mir positiv auf. Die Stille im Konzertsaal Glocke ist wunderbar. Da muss ich ein großes Kompliment an das Bremer Publikum machen. Momente der Stille, in der Musik Generalpause genannt, sind hier zu halten. Ich spüre das Publikum im Rücken und merke, wie es förmlich den Atem anhält. Das hat mich schon vor zehn Jahren bei meinem ersten Besuch in Bremen fasziniert.

Copyright Fotos: Harald Rehling

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Private Mitgliedschaft

Erfahren Sie mehr über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb des Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.

Ihre Vorteile als Mitglied:

  • Sie können pro Jahr kostenlos ein 5nachsechs-Afterwork-Konzert besuchen.
  • Sie begegnen den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert.
  • Sie erhalten jedes Jahr eine Einladung zum Neujahrsempfang.
  • Wir laden Sie zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen ein.
  • Sie bekommen wertvolle Hintergrundinformationen durch Vorträge mit Werkeinführungen.
  • Sie können Musikfilmabende genießen.
Schüler*in / Student*in 25 Euro
Einzelmitgliedschaft 50 Euro
Paare 80 Euro
Förderer (besondere Leistung, sprechen Sie uns an) 500 Euro

Antrag private Mitgliedschaft (PDF)

Firmenmitgliedschaft

Ermöglichen Sie sich und Ihren Mitarbeitern neue Horizonte und fördern Sie nebenbei die Bremer Kulturlandschaft.

Ihre Vorteile als Firmenmitglied:

  • Sie nehmen mit bis zu 10 Gästen oder Mitarbeiter*innen an zwei 5nachsechs-Konzerten teil.
  • Für jeweils bis zu 10 Gäste oder Mitarbeiter*innen haben Sie alle Vorteile der privaten Mitgliedschaft (s.o.).
  • Nach den 5nachsechs-Konzerten lernen Sie in lockerer Atmosphäre Mitglieder des Orchesters kennen und können alles fragen, was Sie schon immer wissen wollten, z.B. über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb eines Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.
Firmenfördern5nachsechs pro Jahr 1000 Euro

Antrag Firmenmitgliedschaft (PDF)

Spenden

Unterstützen Sie die Bremer Philharmoniker durch eine Spende oder helfen Sie mit einer zweckgebundenen Spende, ein bestimmtes Projekt zu unterstützen. Wir bitten insbesondere um Spenden für die musikalische Förderung von Kindern in benachteiligten Quartieren – Stichwort: Musikwerkstatt.

Mit Saisonbeginn 2017/18 richten wir einen Musikinstrumentenfonds ein und bitten um Unterstützung – Stichwort: Instrumentenfonds.

Weiterhin bitten wir um Spenden, die geflüchteten Menschen Konzertbesuche ermöglichen – Stichwort: Flüchtlinge ins Konzert.
 

Spendenformular (PDF)

Unsere Mitglieder und Förderer

Mitglieder und Förderer

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Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

prophil e.V. Freundeskreis der Bremer Philharmoniker
Plantage 13 / 28215 Bremen

0421 701 454
info@prophil.de