prophil e.V.

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… ganz nah ran ans künstlerische Leben der Bremer Philharmoniker

Über uns

Das bewegt prophil in Bremen

prohil e.V., der Freundeskreis der Bremer Philharmoniker, möchte dazu beitragen, dass Musik unsere Stadt liebens- und lebenswert macht. Als flüchtigste der schönen Künste ist die Musik in ihrer Herstellung auch die kostspieligste – und bedarf daher einer besonderen Förderung über die staatliche Zuwendung hinaus.

Unsere Veranstaltungen bilden eine Brücke zwischen dem Orchester und den Bremer*innen: Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden schaffen wir Freiräume für innovative Orchesterprojekte der Bremer Philharmoniker, ermöglichen neue Ideen und fördern Kinder, zum Beispiel in der Musikwerkstatt. Mit dem Know-how unserer Mitglieder*innen bilden wir ein Netzwerk zur Förderung des Orchesters – sehr zum Wohle Bremens.

Satzung (PDF)

Das bietet prophil Ihnen

  • Jährlich eine kostenlose Teilnahme an einem 5nachsechs-Afterwork-Konzert
  • Begegnung mit den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert
  • Jährliche Einladung zum Neujahrsempfang
  • Einladung zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen
  • Vorträge mit Werkeinführungen
  • Musikfilmabende

»Mit dem Know-how unserer Mitglieder*innen bilden wir ein Netzwerk zur Förderung des Orchesters – sehr zum Wohle Bremens.«
Ihr Vorstand

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rechts: Freuen sich auf neue Mitglieder bei prophil, von links: Anne Lüking, Vorsitzende, Stephan Kohlrausch, stellv. Vorsitzender, Katrin Rabus, Ehrenvorsitzende, Karin Hinrichs, Schatzmeisterin, und Daniel de Olano, stellv. Vorsitzender.

Veranstaltungen

27|04|19 10:00 Uhr

Probe Glocke

Probenteilnahme 9. phil. Konzert: Mozart Dirigent und Solist Christian Zacharias

Sonnabend, den 27.4. 2019
Treffpunkt 09.45 Uhr Glocke
exklusiv für Mitglieder

28|04|19 16:30 Uhr

Vortrag mit Musikbeispielen zum Konzert „Mozart!“ von Dr. Éva Pintér

Sonntag, den 28.4., 16.30 Uhr
Plantage 13, Eingang 6

Meldungen

28.03.2019

prophil hinter den Kulissen | Was macht eigentlich ein Notenwart?

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DH 799 2053

Ein Wart ist laut Wikipedia ein Aufseher, der für eine Einrichtung verantwortlich ist. Bei den Bremer Philharmonikern liegen um die 1000 Bände mit Noten im Archiv, das ist in diesem Falle die Einrichtung. Henning Wieck wartet sie, er ist der Notenwart. Prophil möchte von ihm wissen, was da alles dran hängt. Oder genauer: Was der Notenwart in der Plantage 13 in seiner Arbeitszeit so macht.

Wir treffen Henning Wieck in seinem Büro am Computer. „Ich bin gleich soweit“, ruft der überaus freundliche Mann und tippt noch Allegro eine E-Mail. Er erinnert Orchestermitglieder an die Rückgabe von Noten, weil die Bilder einer Ausstellung ja bereits verklungen sind. Nein, eine Mahnung ist das nicht, eher eine freundliche Aufforderung.

Kaufen und leihen
„Ich passe auf, dass der Bestand wächst und gedeiht“, sagt der 45-Jährige. Das heißt? „Ich besorge die Noten für das Programm der Saison. Wenn es sie zu kaufen gibt, dann kaufe ich, das ist effektiver als leihen.“ Das rechne sich, denn die Leihgebühren können sich zu größeren Summen aufaddieren. „Es gibt ein großes und ein kleines Leihrecht“, erläutert der Notenwart. Da spielen bestimmte Parameter eine Rolle: Wie groß ist der Saal, was kosten die Karten, gibt es eine Rundfunkaufzeichnung? „Ein Mahlerkonzert, zweimal aufgeführt, kostet dann um die 2000 Euro“, rechnet er vor. Merke: Der Notenwart muss, egal ob er kaufen oder leihen will, ganz genau wissen, welche Verlage welche Komponisten vertreten. Da sind Recherchen und Erfahrungen vonnöten. Die Serenade von Benjamin Britten, die im 10. Philharmonischen Konzert erklingt, verlegt Boosey & Hawkes in Berlin. „Ich habe jede Menge Verlage im Kopf und weiß eigentlich, wo die Rechte jeweils liegen“, sagt Henning Wieck. Es klingt trotzdem ganz bescheiden. „Von Mozart kann man fast alles kaufen, Sibelius muss man leihen.“ Immer wieder wundert es ihn, welches sichere Gespür die Verleger früher für „heutige Evergreens“ hatten. Die Sets, zum Beispiel Partitur und Instrumentenauszüge von Sibelius, seien bestimmt schon durch die ganze Welt gereist. Jetzt, zwei Monate vor dem 10. Konzert, dem Schottischen, steht im Archiv bereits eine blaue Plastikbox, die sich langsam aber stetig füllt. Vaugham Williams und Mendelssohn Bartholdy müssen noch hinein.

Geklebte Seiten
Henning Wieck zeigt uns nun ein paar Partituren. Exponate seiner Einrichtung. Vorsichtig zieht er einen ehrwürdigen Band aus einem der hinteren Regale. Richard Strauß, „Tod und Verklärung“, Besitz der Philharmonischen Gesellschaft. Die Seiten sind schon geklebt. Wer mag hier alles geblättert und gespielt haben? Der Hüter der Noten weist auf eine kleine Notiz: Aufführung am 4.2. 1899 unter Leitung des Komponisten. Donnerwetter! Wir sind beeindruckt.

Serviceorientierte Arbeit
Kopiert er nun die Noten für alle? „Noten darf man nicht kopieren“, sagt Herr Wieck streng. „Erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ist dessen Werk gemeinfrei.“ Naja, ganz kleine Ausnahmen gibt es schon. „Aufführungsbedingtes Kopieren“, nennt es der Fachmann. „Wenn das Blatt an einer Stelle gewendet werden muss, deren Tonfolge nicht unterbrochen werden kann, dann kopiere ich eine Einlage.“ Das ist noch nicht der ganze Service, den der Notenwart seinen Musikerinnen und Musikern bietet. Er zeichnet für die Violinen die Auf- und Abstriche ein, damit die Bögen in derselben Richtung über die Saiten geführt werden. Es sieht nach einer Heidenarbeit aus. „Das ist wichtig, damit die Streicher gleich musikalisch proben können.“ Damit sind Henning Wiecks Aufgaben noch nicht erschöpft. Er schaut sich die Besetzung eines Musikstücks an und meldet sie weiter an den Disponenten, der am Schwarzen Brett einen Aushang macht. Steht dann da „PK“, so weiß der Paukist, dass er besetzt ist.

Spaß am Beruf
Beim Blättern und Plauschen wird klar, dass ein Notenwart vom Fach sein muss. Henning Wieck ist es. In Hamburg geboren, ist er Spross einer überaus musikalischen Familie. Er selbst ist studierter Posaunist, seine drei Brüder spielen Tuba, Horn und Trompete. Seine Frau spielt Geige bei den Philharmonikern. Da hat er bis 2011 auch Posaune geblasen. Zehn Jahre lang. Aus familiären Gründen hat der Familienvater dann gewechselt. „Wir wohnten damals in Thedinghausen und fanden keine Babysitter bis in die Nacht hinein.“ Der Beruf als Notenwart macht ihm großen Spaß.

Karla Götz

20.03.2019

Walid und Fahim spielen auf dem Sparkassenempfang

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Die Cajons der Kids an der Grundschule Pürschweg sind noch nicht gebaut, ein Projekt, das von der Sparkassenstiftung unterstützt wird. Aber was Förderung bewirken kann, haben Walid und Fahim bewiesen. In der Grundschule Grolland, die Partnerschule der Bremer Philharmoniker ist, lernten sie geigen. Und begeisterten damit gestern auf dem Sparkassenempfang die Anwesenden. Danke Sparkassenstiftung!

11.03.2019

Captain Stomp

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Am Freitag, den 8. März 2019 ging „Captain Stomp“ auf große Fahrt und mit ihm alle Kinder der Ganztagsgrundschule Pastorenweg.
Mitglieder unseres Vereins bestaunten Matrosen, Köche, Piraten und Krokodile. Ein großes Lob geht an die Lehrer und Lehrerinnen der Grundschule sowie an Marko Gartelmann und Matthias Entrup von den Bremer Philharmonikern. Ermöglicht wurde dieses Konzert sowie das gesamte musikalische Konzept dieses Jahres durch die finanzielle Unterstützung der ARGE FREIER WOHNUNGSBAU. Wir sagen danke.
Sollten auch Sie Interesse haben, an Schulkonzerten teilzunehmen, schreiben Sie uns unter info@prophil.de.

Mitglied werden

Private Mitgliedschaft

Erfahren Sie mehr über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb des Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.

Ihre Vorteile als Mitglied:

  • Sie können pro Jahr kostenlos ein 5nachsechs-Afterwork-Konzert besuchen.
  • Sie begegnen den Musiker*innen im Anschluss an das Konzert.
  • Sie erhalten jedes Jahr eine Einladung zum Neujahrsempfang.
  • Wir laden Sie zu Orchesterproben mit Einführungen durch die Musiker*innen ein.
  • Sie bekommen wertvolle Hintergrundinformationen durch Vorträge mit Werkeinführungen.
  • Sie können Musikfilmabende genießen.
Schüler*in / Student*in 25 Euro
Einzelmitgliedschaft 50 Euro
Paare 80 Euro
Förderer (besondere Leistung, sprechen Sie uns an) 500 Euro

Antrag private Mitgliedschaft (PDF)

Firmenmitgliedschaft

Ermöglichen Sie sich und Ihren Mitarbeitern neue Horizonte und fördern Sie nebenbei die Bremer Kulturlandschaft.

Ihre Vorteile als Firmenmitglied:

  • Sie nehmen mit bis zu 10 Gästen oder Mitarbeiter*innen an zwei 5nachsechs-Konzerten teil.
  • Für jeweils bis zu 10 Gäste oder Mitarbeiter*innen haben Sie alle Vorteile der privaten Mitgliedschaft (s.o.).
  • Nach den 5nachsechs-Konzerten lernen Sie in lockerer Atmosphäre Mitglieder des Orchesters kennen und können alles fragen, was Sie schon immer wissen wollten, z.B. über klassische Musik heute, über den Alltag der Musiker*innen, über den Betrieb eines Orchesters oder wie ein Programm zustande kommt.
Firmenfördern5nachsechs pro Jahr 1000 Euro

Antrag Firmenmitgliedschaft (PDF)

Spenden

Unterstützen Sie die Bremer Philharmoniker durch eine Spende oder helfen Sie mit einer zweckgebundenen Spende, ein bestimmtes Projekt zu unterstützen. Wir bitten insbesondere um Spenden für die musikalische Förderung von Kindern in benachteiligten Quartieren – Stichwort: Musikwerkstatt.

Mit Saisonbeginn 2017/18 richten wir einen Musikinstrumentenfonds ein und bitten um Unterstützung – Stichwort: Instrumentenfonds.

Weiterhin bitten wir um Spenden, die geflüchteten Menschen Konzertbesuche ermöglichen – Stichwort: Flüchtlinge ins Konzert.
 

Spendenformular (PDF)

Unsere Mitglieder und Förderer

Mitglieder und Förderer

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Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

prophil e.V. Freundeskreis der Bremer Philharmoniker
Plantage 13 / 28215 Bremen

0421 701 454
info@prophil.de